IG-BCE-Vorsitzender Hubertus Schmoldt: NRW gefährdet Kohlekompromiss
(Hannover) - Zu den heute (31. Januar 2007) veröffentlichten Meldungen, die NRW-Landesregierung wolle den deutschen Steinkohlenbergbau bereits 2014 auslaufen lassen, erklärt der IG-BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt:
Wenn diese Meldungen zutreffen, gefährdet die NRW-Landesregierung den vor wenigen Tagen gefundenen Kohlekompromiss. Dann besteht auch höchste Gefahr für die Zukunft der RAG. Die 100.000 im RAG-Konzern beschäftigten Menschen erwarten zu Recht von der NRW-Landesregierung, dass sie den mühsam gefundenen Kohlekompromiss nicht wieder in Frage stellt. Die Beschäftigten brauchen eine verlässliche Zukunftsperspektive.
Ein Ende des Steinkohlenbergbaus vor 2018 stelle auch die sozialverträgliche Anpassung in Frage. Auch die NRW-Landesregierung habe mehrfach bekräftigt, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen im Bergbau geben dürfe. Genau dies wäre aber die Konsequenz.
Bei den Gesprächen der letzten Tage haben sich die Mitglieder der Bundesregierung auf Seiten der Union und der SPD, die Bundes-SPD, die NRW-SPD und die IG BCE verständigt, um eine Einigung zu ermöglichen. Nur die NRW-Landesregierung beharrt starr auf ihren Positionen.
Quelle und Kontaktadresse:
IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Bundesvorstand
Pressestelle
Königsworther Platz 6, 30167 Hannover
Telefon: (0511) 7631-0, Telefax: (0511) 7631-713
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