IG-BCE-Vorsitzender kritisiert Bundeswirtschaftsminister / Verantwortung für 100.000 Menschen
(Hannover) - Der IG-BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt hat Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zum Steinkohlenbergbau und zum RAG-Börsengang als unverantwortlich zurückgewiesen. Der Bundeswirtschaftsminister gefährdet so die nächsten Kohlegespräche und sorgt unnötig für Verunsicherung von 100.000 Menschen, sagte Schmoldt.
Glos hatte erklärt, da NRW und Saarland ihre Kohlehilfen stoppen wollten, müsse man bei einer Fortsetzung des subventionierten Steinkohlenbergbaus das Vermögen der RAG heranziehen. Dann werde es nicht zum Börsengang kommen.
Als abenteuerlich bezeichnete Schmoldt die Begründung des Bundeswirtschaftsministers, schließlich sei das RAG-Vermögen durch Subventionen der öffentlichen Hand entstanden. So kann sich die Politik nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Die 100.000 Beschäftigten in den Bergwerken, Kraftwerken, Chemiebetrieben und Immobilienunternehmen des RAG-Konzerns erwarten zu Recht, dass sich die Bundesregierung ernsthafter mit ihrer Zukunft auseinandersetzt. Außerdem wird so auch die Chance verspielt, langfristig Arbeitsplätze für den Industriestandort Deutschland zu sichern.
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IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Bundesvorstand
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