IG Metall begrüßt Nationalen Allokationsplan
(Frankfurt am Main) - Die IG Metal hat den von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgestellten Nationalen Allokationsplan II (NAP II) für den Handel mit Treibhausgasen begrüßt. Der Plan findet die notwendige Balance zwischen Klimaschutz und internationaler Wettbewerbsfähigkeit von industriellen Arbeitsplätzen, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Wolfgang Rhode am Mittwoch (28. Juni 2006) in Frankfurt.
Insbesondere für die Stahlindustrie mit ihrem hohen Anteil prozessbedingter Emissionen biete der NAP II die notwendige Planungssicherheit. Außerdem eröffne die Lenkungswirkung des Emissionshandels eine Chance für Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie als Produzenten von Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz.
Rhode erinnerte den Bundesumweltminister an seine Zusage, für eine Gleichbehandlung der Industriebranchen innerhalb der EU zu sorgen. Das Instrument des Emissionshandels wird nur dann langfristig Erfolg haben, wenn sich alle gleichermaßen daran halten, Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden und sich Standortverlagerungen nicht lohnen, mahnte Rhode.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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