Pressemitteilung | IG Metall - Industriegewerkschaft Metall
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IG Metall begrüßt Novellierung des VW-Gesetzes

(Frankfurt am Main) – Die IG Metall hat die Novellierung des VW-Gesetzes durch den deutschen Bundestag begrüßt. „Ich bin froh darüber, dass sich eine überwältigende Mehrheit der Abgeordneten für die Novelle des VW-Gesetzes stark gemacht hat“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am 7. November 2008 in Frankfurt. Huber forderte die EU-Kommission auf, das VW-Gesetz zu akzeptieren und ihre Kritik einzustellen. „Das VW-Gesetz ist ein modernes Zeugnis demokratischer Unternehmensmitbestimmung und Beteiligung von Arbeitnehmern. Dafür sollten auch die Institutionen der Europäischen Union werben, statt es zu bekämpfen“, ergänzte Huber.

Es werde Zeit, dass die EU umdenke und aus dem Scheitern neoliberaler Politikrezepte lerne. Eine Lehre sei, die Interessen der Menschen und nicht die des Kapitals in den Vordergrund europäischer Politik zu stellen. Die IG Metall werde im Falle einer erneuten Ablehnung des VW-Gesetzes durch die EU-Kommission nicht tatenlos zusehen, wie demokratische Werte geopfert werden, sondern den massiven Protest nach Brüssel tragen. „Das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen“, betonte Huber.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall Vorstand (IG Metall) Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843

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