IG Metall-Delegation trifft EU-Kommissar Günter Verheugen wegen CO2-Ausstoß
(Brüssel) - Eine Delegation, bestehend aus den Betriebsratsvorsitzenden der deutschen Automobilindustrie und des Automobilausschusses des Europäischen Metallarbeiterbundes, hat am Freitag, 9. Februar 2007, in Brüssel Gespräche mit EU-Kommissar Günter Verheugen über die Vorschläge der Europäischen Kommission zum Kohlendioxidausstoß geführt. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir Umweltverträglichkeit und Beschäftigung nicht als Widerspruch, sondern als Chance für die Automobilindustrie begreifen“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, im Anschluss an das Gespräch. Die IG Metall favorisiere einen „integrierten umweltpolitischen Ansatz, der neue Antriebstechnologien, verbesserte Kraftstoffe und integrierte Verkehrkonzepte fördert.“
Peters forderte die Automobilindustrie auf, „ökologische Auflagen nicht als Belastung und wettbewerbspolitische Restriktion, sondern als Chance für produkt- und beschäftigungspolitische Innovation zu begreifen.“ Seine Gewerkschaft sieht in „verbindlichen gesetzlichen Normen zielführende Instrumente, um unverzichtbare umweltpolitische Standards realisieren zu können.“
Der IG Metall-Vorsitzende kündigte eine gemeinsame Initiative mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel an. „Die IG Metall will mit dem Bundesumweltministerium in den nächsten Wochen einen Maßnahmenkatalog zur Reduktion der Kohlendioxidemissionen erarbeiten“, sagte Peters. „Wir haben keine Ersatz-Erde im Kofferraum, die wir gegen die heutige austauschen - wir müssen handeln“, betonte er.
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Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
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