IG Metall legt bei Betriebsratswahlen zu
(Frankfurt am Main) - Bei den derzeit stattfindenden Betriebratswahlen gewinnt die IG Metall nach ersten Prognosen Mandate hinzu. Die bei uns eingehenden Ergebnisse zeigen, dass wir bei den Betriebsratswahlen zulegen, sagte der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am 4. April 2006 in Frankfurt. So habe die IG Metall in den Automobilunternehmen DaimlerChrysler, Volkswagen, Ford und BMW Sitze hinzugewonnen. Sogar in Betrieben, in denen bisher die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsräte (AUB) die Mehrheit hatte - zum Beispiel in einigen Siemens-Werken - hat die IG Metall erstmals die Mehrheit der Betriebsratsmandate erhalten und die AUB auf den zweiten Platz verwiesen. Bei Thyssen-Krupp in Duisburg-Hamborn hat die IG Metall über 15 Prozent zugelegt, bei Saarstahl in Völklingen konnte sie mit 85,7 Prozent das beste Ergebnis, das in diesem Betrieb jemals erzielt wurde, einfahren.
Die Beschäftigten wissen, dass sie in der aktuellen wirtschaftlichen Lage einen starken Betriebsrat und eine starke IG Metall brauchen, so Huber. Das zeigten auch die Ergebnisse in den Unternehmen, in denen die IG Metall in den vergangenen Jahren Vereinbarungen zu Standortsicherung abgeschlossen habe. Unser Trend zeigt eindeutig nach oben, sagte Huber. Das macht Mut für die noch anstehenden Betriebsratswahlen.
Bisher liegen der IG Metall Ergebnisse aus über 1000 Betrieben mit mehr als einer Million Beschäftigten vor. Mit der endgültigen Auswertung aller Ergebnisse ist im Herbst zu rechnen, wenn in allen Betrieben die Wahlen stattgefunden haben.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Wilhelm-Leuschner-Str. 79-85, 60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069/6693-0, Telefax: 069/6693-2843
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Betriebsratswahlen beginnen – „Team IG Metall“ macht sich für sichere und gute Arbeit stark
- Große Mehrheit stimmt zu: Unternehmen müssen lokale Wertschöpfung sichern und Arbeitsplätze in Europa schaffen
- Gerechtigkeit statt Spaltung / Gemeinsame Erklärung der Gewerkschaften zur Debatte um Wirtschaft und Sozialstaat
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

