IG Metall lehnt Gesamtmetall-Forderung zu Ausbildungsplätzen ab
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall lehnt die Forderung von Gesamtmetall ab, durch eine Kürzung der Ausbildungsvergütungen Ausbildungsplätze zu schaffen. Die beste solidarische Finanzierung von Ausbildungsplätzen wäre, nicht ausbildende Betriebe durch den Gesetzgeber zu verpflichten, sich wenigstens an den Kosten zu beteiligen, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner am Donnerstag (02. Juni 2006) in Frankfurt. In Deutschland seien die Unternehmen und nicht die Auszubildenden für die Finanzierung der Ausbildung verantwortlich.
Mir scheint, dass die Arbeitgeber mit dem Mut der Verzweiflung demnächst die Einführung des Lehrgeldes fordern werden, um vom eigenen Versagen abzulenken, kritisierte Görner. Vorstöße mit dem Ziel, die Ausbildungsvergütungen zu senken, wie sie kürzlich von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und nun auch von der Hauptgeschäftsführerin von Gesamtmetall, Heike Kunstmann, vorgenommen wurden, seien wenig hilfreich.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843
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