IG Metall muss freie Berichterstattung ermöglichen
(Saarbrücken) - DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnete es als einen Affront, dass die IG Metall zwei Journalisten der taz die Akkreditierung und den Zugang zum Veranstaltungsgebäude verweigerte. Die IG Metall muss aus Sicht des Deutschen Journalisten-Verbandes auch kritischen Journalisten die Berichterstattung über ihren gestrigen (6. November 2007) Gewerkschaftskongress in Leipzig ermöglichen. Wie die IG Metall auf Nachfrage des DJV bestätigte, verlange sie von der taz zuerst eine Entschuldigung für einen Bericht der Zeitung, in dem der Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Peters mit Stalin verglichen worden sei. Nach erfolgter Entschuldigung dürften die Korrespondenten an der Veranstaltung teilnehmen. Die taz ist zu dieser Entschuldigung nicht bereit.
"Von Gewerkschaft zu Gewerkschaft: Die IG Metall hat nicht das Recht, sich mit dem Ausschluss der taz von der Berichterstattung gegen die kritisierte Veröffentlichung zu wehren", sagte Konken. "Das ist Erpressung in Reinform und für eine Gewerkschaft unwürdig." Konken forderte die IG Metall auf, die Akkreditierungen unverzüglich zu erteilen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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