IG Metall spricht sich gegen RHJ als Opel-Investor aus / Huber: "Für Shareholderinteressen steht die IG Metall nicht zur Verfügung!"
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat sich gegen den Finanzinvestor RHJ als Käufer von Opel ausgesprochen. "Die IG Metall ist unverändert bereit, sich an einem zukunftsfähigen Konzept für Opel zu beteiligen. Für kurzfristige Shareholderinteressen wie von RHJ steht die IG Metall aber nicht zur Verfügung", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, im Vorfeld der Entscheidung im Bieterverfahren für Opel am Donnerstag, 23. Juli 2009, in Frankfurt.
Offenbar ginge es RHJ wie jedem anderen Finanzinvestor lediglich darum, "schnell Kasse zu machen" und Opel möglichst rasch gewinnbringend weiterzuverkaufen, kritisierte Huber. In dem bisher bekannten Konzept von RHJ sei keine langfristige Strategie für New Opel erkennbar. Damit würde die Zukunft von Opel und von Tausenden von Arbeitsplätzen verspielt. "Auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investieren nur dann in ihr Unternehmen, wenn sie daran beteiligt werden und verbindliche Zusagen für den Erhalt der Standorte und den Ausschluss von Kündigungen erhalten", betonte der IG Metall-Vorsitzende.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall Vorstand (IG Metall)
Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843
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