IG Metall-Stiftung lobt Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus aus
(Frankfurt am Main) - Die Otto Brenner Stiftung, eine Fördereinrichtung der IG Metall, wird zum zweiten Mal den Otto Brenner Preis unter dem Titel Kritischer Journalismus - Gründliche Recherchen statt bestellter Wahrheiten verleihen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gesellschaftlich relevante aber gemessen an deren Bedeutung nicht ausreichend behandelte Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Journalistinnen und Journalisten sollen zudem ermutigt werden, ungeachtet möglicher Konsequenzen unbequeme Fragen zu stellen und Missstände klar zu benennen. Prämiert werden Beiträge, die sich von der breiten Masse der Berichterstattung durch eine eigenständige und vor allem gründliche Rechercheleistung positiv absetzen und in Sprache, Stil und Darstellungsweise Maßstäbe setzen, teilte die Pressestelle der IG Metall am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Otto Brenner Preis orientiert sich am politischen Vermächtnis von Otto Brenner, dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall von 1956 bis 1972: Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit.
Der Otto Brenner Preis ist mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro dotiert. Prämiert werden die nach Meinung der Jury drei besten Beiträge (1. bis 3. Preis), ein Newcomer-Preis und drei Recherche-Stipendien. Teilnehmen und vorgeschlagen werden können alle Journalistinnen und Journalisten aus Print, Hörfunk, Fernsehen und Internet-Publikationen. Jurymitglieder sind Sonia Mikich (Monitor), Dr. Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung), Harald Schumann (Der Tagesspiegel), Dr. Volker Lilienthal (epd medien), Dr. Thomas Leif (SWR) und Jürgen Peters (Verwaltungsvorsitzender der Otto Brenner Stiftung). Die Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Otto Brenner Stiftung am 8. November in Berlin statt.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Leuschner-Str. 79-85, 60329 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843
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