Pressemitteilung | IG Metall - Industriegewerkschaft Metall
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IG Metall verteidigt VW-Gesetz

(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat das Volkswagen-Gesetz gegen die Kritik des Generalanwaltes beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) verteidigt. „Das VW-Gesetz hat sich bewährt, weil es zum Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten beigetragen hat“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, am Dienstag (13. Februar 2007) in Frankfurt. Volkswagen habe sich mit dem VW-Gesetz in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt entwickelt.

„Es ist verwunderlich, dass der Generalanwalt das Interesse anonymer Anleger höher bewertet als das Interesse an einer nachhaltigen Beschäftigung der Arbeitnehmer“, kritisierte Peters. Solche Plädoyers trügen dazu bei, „die aufkeimende Hoffnung der EU-Bürger auf ein Europäisches Sozialmodell ad absurdum zu führen“. Außerdem sei der Vorwurf, das VW-Gesetz schränke die Kapitalfreiheit ein und schrecke Investoren ab, angesichts des breit gestreuten Aktienbesitzes und des Einstiegs von Porsche wenig nachvollziehbar, ergänzte Peters.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) Pressestelle Wilhelm-Leuschner-Str. 79-85, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843

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