Pressemitteilung | Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
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IGES-Kongress mit BVMed, TK und BKK / Dr. Lugan: „Mehr Wettbewerb um die beste Qualität, nicht um den billigsten Preis“

(Berlin) - „Verstärkter Wettbewerb im Gesundheitsmarkt: Ja! Aber nicht um den billigsten Preis, sondern um die beste Qualität.“ Das war die Botschaft des BVMed-Vorstandsvorsitzenden Dr. Meinrad Lugan, Vorstand der B. Braun Melsungen AG, auf dem IGES-Kongress „Innovationen im Wettbewerb“. Der BVMed ist in diesem Jahr wie die Techniker Krankenkasse und der BKK-Bundesverband erneut Partner des IGES-Kongresses.

„Wir brauchen eine stärkere Qualitätsorientierung im Gesundheitsmarkt, insbesondere bei der Versorgung der Patienten mit Produkten und Verfahren der Medizintechnologie“, so Lugan weiter. Dafür müssten gemeinsam mit den Krankenkassen und den Ärzten Kriterien für einen echten Qualitätswettbewerb entwickelt und festgeschrieben werden, um dem Trend zur Billigmedizin entgegenzuwirken.

Beim Thema „Innovationen“ forderte der BVMed-Vorsitzende eine ganzheitlichere Betrachtung. Die langfristigen Einsparpotentiale durch moderne MedTech-Verfahren, die zuletzt durch verschiedene Studien der Verbände BVMed, SPECTARIS und ZVEI nachgewiesen wurden, sollten in die Überlegungen und in die Kostenübernahme medizintechnologischer Produkte einbezogen werden.

Lugan bemängelte, dass Innovationen oft nur unter dem Kostenaspekt diskutiert werden. Das sei zu kurzfristig betrachtet. Es sei der falsche Weg, die meist höheren Initialkosten eines neuen Verfahrens isoliert zu betrachten. „Wir müssen gemeinsam mit den Krankenkassen und den Anwendern Instrumentarien entwickeln, um die Nutzen- und Kosteneffekte über den Gesamtverlauf einer Behandlung oder Krankheit zu ermitteln“, so der BVMed-Vorsitzende. Denn die schnellere Einführung von Innovationen habe meist ökonomische Vorteile: Sie führe zu einer Reduzierung von Fehlzeiten, verkürze die Genesungszeiten der Patienten und ermögliche es ihnen daher, schneller wieder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

Innovationen sind für die Unternehmen der Medizintechnologie von großer Bedeutung. Rund ein Drittel des Umsatzes machen die Unternehmen mit Produkten, die weniger als drei Jahre alt sind. Durchschnittlich investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ein weiterer Beleg für die Innovationskraft der Branche: Nach Angaben des Europäischen Patentamtes in München führte die Medizintechnik die Liste der angemeldeten Erfindungen des Jahres 2006 mit 14.700 Patenten an.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) Manfred Beeres, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99

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