Pressemitteilung | Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK)
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IHK Konjunkturbefragung: Klimaindikator steigt um zwei Punkte / Oberfränkische Wirtschaft trotzt dem Trend

(Bayreuth) - Die Stimmung in der oberfränkischen Wirtschaft bleibt gut. Dies ist das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturbefragung unter oberfränkischen Unternehmen. Sowohl die aktuelle Geschäftslage, als auch die Erwartungen an die Zukunft, wurden von den Unternehmen im Januar 2008 positiver eingeschätzt als zuletzt. Aktuell sind 40 Prozent der befragten Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden, nur 14 Prozent nicht. Nur noch 8 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer Verschlechterung der Geschäftslage, 27 Prozent dagegen mit einer Verbesserung. Der IHK-Konjunkturklimaindikator steigt im Vergleich zum Herbst 2007 um zwei auf 122,4 Punkte.

Während Wirtschaftsforschungsinstitute derzeit bundesweit von gedämpftem Optimismus sprechen, hat sich die Stimmung in der oberfränkischen Wirtschaft noch einmal verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt die IHK für Oberfranken Bayreuth nach Auswertung der aktuellen Konjunkturbefragung, die allerdings vor den aktuellen Kurseinbrüchen an den Börsen durchgeführt wurde. Nach zwei leichten Rückgängen in Folge verbessert sich die Stimmung der oberfränkischen Wirtschaft zum Jahresbeginn 2008 wieder, der Konjunkturklimaindikator steigt gegen den allgemeinen Trend der Forschungsinstitute um zwei auf 122,4 Punkte.

Aktuell bezeichnen 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als gut, nur 14 Prozent sind nicht zufrieden. Träger der guten Stimmung sind vor allem die Dienstleistungen und die Industrie, aber auch der Handel und das Transportgewerbe. „Die oberfränkischen Unternehmer haben noch immer Vertrauen in den Aufschwung, ihr `Bauchgefühl´ ist gut., freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans F. Trunzer über diesen positiven Trend. „Dies ist ein erfreuliches Signal für die wirtschaftliche Entwicklung am Standort Oberfranken.

Optimistisch ins neue Jahr

Die weltweiten ökonomischen Rahmenbedingungen mahnen derzeit zur Vorsicht und gestalten Prognosen schwierig, wie ein Blick auf die aktuellen Kurseinbrüche an den internationalen Aktienmärkten beweist. Dennoch präsentiert sich die Stimmung in der oberfränkischen Wirtschaft zum Jahresbeginn 2008 durchaus gut. Auf Basis ihrer individuellen Geschäftszahlen und unter dem Eindruck einer zunehmend stabilen Binnenkonjunktur gehen die Unternehmen optimistisch in das neue Jahr.

Vor allem die Dienstleistungsunternehmen blicken weiterhin zuversichtlich in die Zukunft. 32 Prozent rechnen mit einer Verbesserung (Herbst: 35 Prozent), nur noch 5 Prozent (Herbst: 9 Prozent) mit einer Verschlechterung der Geschäftslage. Überraschend optimistisch äußert sich der Handel: Jeder fünfte Befragte rechnet mit einer besseren, nur 6 Prozent (Herbst: 19 Prozent) mit einer schlechteren Lage. Mit Blick auf die prognostizierte Kaufkraftsteigerung ist der Einzelhandel dabei deutlich zuversichtlicher als Großhandel und Handelsvertreter. Auf hohem Niveau stabilisierten sich die Erwartungen im Logistiksektor.

Fast jedes fünfte Unternehmen plant Neueinstellungen

Der Export bleibt nach wie vor festes Standbein der oberfränkischen Wirtschaft: Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen geht von einem wachsenden Auslandsgeschäft aus. Hier wird die weitere Entwicklung jedoch maßgeblich vom Weltmarkt beeinflusst, der aufgrund der Finanzkrise ins Stocken zu geraten droht. Auch die Investitionsneigung gibt Anlass für Optimismus. 92 Prozent der oberfränkischen Unternehmen wollen im kommenden Halbjahr investieren. 19 Prozent der befragten Unternehmen planen außerdem Neueinstellungen. Hält die konjunkturelle Entwicklung an, rechnet die IHK auch für das Jahr 2008 mit einer deutlichen Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um weitere 5.000.

Mit mehr Erwerbstätigen steigt die Kaufkraft in der Region wieder, wovon insbesondere Einzelhandel und Dienstleistungsanbieter profitieren. „Gleichzeitig kommt es in einigen Branchen zu Engpässen beim qualifizierten Personal, was zunehmend zum Hemmschuh für die heimische Wirtschaft wird, warnt Trunzer. „Umso wichtiger wird eine strategische Personalplanung. Immer mehr Unternehmen haben dies erkannt.

Quelle und Kontaktadresse:
Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK) Pressestelle Bahnhofstr. 23-27, 95444 Bayreuth Telefon: (0921) 886-0, Telefax: (0921) 886-9299

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