Pressemitteilung | Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) - Landesverband Nordrhein-Westfalen
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Im Streit mit Kostenträgern 9,5 Millionen Euro erkämpft

(Düsseldorf) - Der SoVD NRW hat im Rahmen seiner Sozialrechtsberatung in NRW im zurückliegenden Jahr 11 000 Verfahren geführt und dabei eine Summe von rund neuneinhalb Millionen Euro für seine Mitglieder erstritten. Landesgeschäftsführer Jens Eschmann ist stolz auf die Arbeit der Juristinnen und Juristen des SoVD-Landesverbands. Besonders freut ihn die hohe Zahl der gewonnenen Widerspruchsverfahren. „Wir konnten in vielen Fällen in recht kurzer Zeit helfen – ganz ohne Verfahren vor den Sozialgerichten“. Rund 4 Millionen Euro seien auf diesem Wege an die Mitglieder des Verbands geflossen.

Von den NRW-weit über 11000 Verfahren konnten 9700 im Rahmen von Anträgen oder Widersprüchen entschieden werden - der zeitintensivere Gang zum Sozialgericht war nur in 1300 Fällen erforderlich. Mehrheitlich ging es um Fragen zum Schwerbehindertenrecht, zum Beispiel dem Grad einer Behinderung und den entsprechenden Merkzeichen im Behindertenausweis. Außerdem bezogen sich die Verfahren auf Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Ansprüchen gegen die Deutsche Rentenversicherung, insbesondere Erwerbsminderungsrenten und Reha-Leistungen. Die restlichen Verfahren teilten sich im Wesentlichen in Streitigkeiten im Bereich Pflege, Krankenversicherung (Leistungen der GKV, Hilfsmittel) sowie Unfallversicherung (Arbeitsunfall und Berufskrankheit) auf.

"Rund 9,5 Millionen Euro haben wir für Mitglieder unseres Verbandes im Jahre 2025 erkämpft. Das ist ein großer Erfolg für alle, die sich mit Hilfe des SoVD gewehrt haben – gegen falsche Bescheide, fehlerhafte Ablehnungen von Rente und Reha, abgelehnte Pflege- und Behinderungsgrade oder etwa zu Unrecht abgelehnte Hilfsmittel“, so der Vorsitzende des SoVD-Landesverbands NRW, Franz Schrewe.

„Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Die Kostenträger scheinen Anträge und Widersprüche auch schon mal abzulehnen und abzuwarten, ob sich Widerstand regt.“ Dank des SoVD NRW müsse man sich das aber nicht gefallen lassen. „Anders als bei einer Rechtschutzversicherung gibt es bei uns keine Wartezeit. Auch wer bereits ein akutes Problem hat, kann sofort Mitglied bei uns werden und Hilfe erwarten." Angesichts eines Monatsbeitrags von 7,90 Euro lohne sich die Mitgliedschaft auch dann, wenn man erst nach Jahren auf die Hilfe des Verbandes zurückgreifen müsse, so Schrewe, der das Amt des Landesvorsitzenden seit 2015 ausübt.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) - Landesverband Nordrhein-Westfalen, Matthias Veit, Pressesprecher(in), Erkrather Str. 343, 40231 Düsseldorf, Telefon: 0211 38603-0

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