Industrieverbände warnen vor Protektionismus in Europa / Subventionen für heimische Hersteller beschränken den Wettbewerb / Vorteile des freien Binnenmarktes erhalten / Auch in der Krise müssen die grundlegenden Regeln gelten
(Berlin) - "Wir sind in höchstem Maße alarmiert angesichts der jüngst beschlossenen staatlichen Hilfen und den damit verknüpften Bedingungen für die französische Automobilindustrie. Eine Subventionspolitik zugunsten heimischer Hersteller führt zu Wettbewerbsbeschränkungen, die wir in Europa nicht zulassen dürfen. Die deutschen Industrieverbände sichern der Bundeskanzlerin und dem neuen Wirtschaftsminister jede Unterstützung bei der Abwehr dieser protektionistischen Tendenzen in Europa zu." Dies erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich einer Konferenz aller BDI-Mitgliedsverbände heute (10. Februar 2009) in Berlin.
Die staatlichen Hilfen für die französische Automobilindustrie würden den französischen Herstellern nicht nur einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, sondern zudem auch den Markt für ausländische Zulieferer abschotten. "Alle EU-Mitgliedstaaten profitieren vom freien Binnenmarkt. Diese Errungenschaft darf jetzt nicht durch eine kurzsichtige Politik aufs Spiel gesetzt werden", warnte Schnappauf. "Auch in der Krise müssen die grundlegenden Regeln des freien Handels und des unverfälschten Wettbewerbs in der EU weiter gelten. Wenn schlechte Beispiele Schule machen, geraten wir in eine gefährliche Abwärtsspirale, an deren Ende alle als Verlierer da stehen."
"Die USA haben gerade dem "buy american" eine klare Absage erteilt. Darüber sind wir sehr erleichtert. Auch in der Krise gilt: Freihandel schafft Wachstum und Arbeitsplätze", so Schnappauf.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Pressestelle
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