Infame Täuschung von Öffentlichkeit und Politik
(Berlin) - Als infame Täuschung von Öffentlichkeit und Politik hat DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki die mutmaßliche Mitfinanzierung der Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste durch die PIN AG bezeichnet. Sollten entsprechende Angaben des Insolvenzverwalters und des Spiegel zutreffen, wäre nicht nur die Bestechlichkeit dieser arbeitgeberfreundlichen Pseudogewerkschaft bewiesen, betonte Matecki am Donnerstag (19. März 2008) in Berlin. Es würde auch zeigen, mit welch üblen Tricks die Postkonkurrenten versucht hätten, zur eigenen Gewinnmaximierung Mindestlöhne mit Hilfe einer ihnen willfährigen Gefälligkeitsgewerkschaft noch zu drücken. Als Konsequenz müsste die Gewerkschaft neue Post- und Zustelldienste aufgelöst werden, meinte Matecki. Dieser Skandal sei offenbar nur möglich gewesen, weil auch Arbeitgeberverband und Gewerkschaft neue Post- und Zustelldienste gemeinsame Sache gemacht hätten. Damit aber hätten sie der Tarifautonomie schweren Schaden zugefügt.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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