Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Politische Blockade auflösen
(Frankfurt am Main) - Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (IZG) fordert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Bundesregierung auf, ihren monatelangen Streit beizulegen und den Weg für schnellere Infrastrukturprojekte freizumachen. Mit Blick auf das für heute geplante Treffen zwischen Umwelt- und Verkehrsminister sowie den Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD warnt der VCI vor weiteren Verzögerungen bei dringend benötigten Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege.
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup mahnt: „Seit einem halben Jahr dreht sich die Koalition beim Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Kreis, weil sie sich intern nicht einigen kann. Diese Endlosschleife kann sich Deutschland nicht länger leisten. Straßen, Schienen, Brücken, Wasserwege sind seit Jahren am Limit. Sie brauchen dringend Modernisierung statt weiterer Debatten. Wer eine starke Industrie und sichere Lieferketten will, muss jetzt den Knoten durchschlagen und den Weg für schnellere Infrastrukturprojekte freimachen.“
Hintergrund
Für die chemisch-pharmazeutische Industrie sind leistungsfähige Verkehrswege kein Randthema, sondern ein zentraler Standortfaktor. Die Branche gehört zu den transportintensivsten Industriezweigen Deutschlands, da sie große Mengen an Rohstoffen, Vorprodukten und Fertigerzeugnissen bewegt. Jährlich werden in Deutschland rund 200 Millionen Tonnen Chemikalien, Pharmazeutika und Kunststoffwaren transportiert.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), Mainzer Landstr. 55, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 2556-0
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