Ingrid Sehrbrock: Wir müssen mehr in die Bildung investieren
(Berlin) - Die chronische Unterfinanzierung des Bildungssektors lässt Deutschland im internationalen Bildungsvergleich immer weiter zurückfallen. Mit Blick auf die Veröffentlichung der OECD-Vergleichsstudie Bildung auf einen Blick am Dienstag, 12. September, forderte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock von Bund, Ländern und Kommunen, im Rahmen einer Bildungsoffensive ihre Ausgaben im Bildungssektor deutlich zu steigern.
In Deutschland geben wir nur 4,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Bildung aus. Damit stehen wir in der Studie an 21. Stelle, weit hinter Korea oder den USA, kritisierte Ingrid Sehrbrock. Es wäre aus Sicht des DGB schon ein Fortschritt, wenn wir das internationale Mittel (5,9 Prozent) erreichen würden.
Solange dieser Zustand nicht geändert werde, sind viele Probleme, die wir letzten Endes am Arbeitsmarkt haben, hausgemacht. Ingrid Sehrbrock forderte ein stärkeres Engagement bereits in der frühkindlichen Erziehung. Die Mängel ziehen sich durch den gesamten Bildungsbereich. Zu einer Bildungsoffensive gehörten beitragsfreie Kindergärten genauso wie niedrigschwellige Angebote zur beruflichen Weiterbildung. Aber auch bei der Zahl der Abiturienten und Hochschulabsolventen liege Deutschland so weit zurück, dass das Angebot deutlich ausgeweitet werden müsse.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Hilmar Höhn, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
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Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324
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