Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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Initiative STEP - Studium und Praxis gestartet / Hessische Landesregierung, VhU und Arge IHK werben vor allem im Mittelstand für duale Studiengänge mit internationalen Standards

(Wiesbaden/Frankfurt am Main/Hanau) - Die Umstrukturierungen in der Wirtschaft haben auch die betriebliche Ausbildung verändert. Ein hoher Qualifikationsstandard und die Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen lassen neben der klassischen dualen Berufsausbildung einen neuen Sektor entstehen: duale Studiengänge mit internationalen Standards Bachelor und Master. Über diese neuen Chancen vor allem auch für mittelständische Unternehmen informierten der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel, Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Ingo Mayer, Präsident der Industrie und Handelskammer Offenbach und der hessische Staatssekretär des Wissenschaftsministeriums, Prof. Dr. R. Alexander Lorz zum Start der Initiative „STEP – Studium und Praxis“. Die Initiatoren eröffneten damit auch ein bundesweit einmaliges „Wirtschaftsforum ‚Start mit STEP’ - Studium und Praxis: Neue Chancen für Unternehmen“ im Congress-Park Hanau. Das Forum zeigte in drei Workshops individuelle und unternehmerische Erfolgsbeispiele aus Wirtschaftswissenschaften, Informationstechnologie und Ingenieurswesen. Der begleitende Markt der Möglichkeiten brachte alle Anbieter dualer Studiengänge in Hessen mit Unternehmern und Politik zusammen.

Wirtschaftsminister Dr. Rhiel: "Um den Wirtschaftsstandort Hessen weiter zu stärken, müssen wir auch auf dem Gebiet der beruflichen Bildung innovative und neue Wege beschreiten. Insofern ist Standortpolitik immer auch Bildungspolitik. Eine zukunftsweisende, neue Form der beruflichen Aus- bzw. Weiterbildung stellen die dualen Studiengänge dar, die Theorie auf wissenschaftlichem Niveau und berufliche Praxis im Betrieb miteinander verbinden. Diese Kombination schafft für die hessischen Unternehmen ein neues Potential hochqualifizierter Nachwuchskräfte, die sie dringend benötigen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Deshalb fördern wir auch zwei koordinierte Projekte der VhU und der Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHKs mit einem Betrag in Höhe von insgesamt rund 249.000 Euro, die die hessische Wirtschaft für duale Studiengänge sensibilisieren und zur Erschließung der kleinen und mittleren Unternehmen für duale Studiengänge beitragen soll“.

„Das duale Studium bietet den Unternehmern eine ideale Synthese aus der Praxisorientierung der betrieblichen Ausbildung und einer theoretischen Ausbildung auf internationalem wissenschaftlichem Standard. Für dieses zukunfts- und leistungsfähige Modell der betrieblichen Qualifizierung wollen wir mit unserer gemeinsamen Initiative STEP werben und Unternehmen und Hochschulen zusammenbringen“, betonte Prof. Weidemann. Ziel sei es, hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte insbesondere für den Mittelstand zu gewinnen. Im Dualen Studium hätten die Betriebe direkten Einfluss auf die Inhalte der wissenschaftlichen Ausbildung. Vorteile seien: Praxisnähe, höchstes wissenschaftliches Niveau, hohe Lernfähigkeit, schnelle Anpassung der Inhalte an veränderte Anforderungen sowie internationale Kompetenzen. Die ideale Möglichkeit also auch für Top-Nachwuchskräfte, die von Unternehmen, händeringend gesucht würden.

„Die Verzahnung von beruflicher Praxis und Theorie – die wir in der beruflichen Ausbildung bereits kennen – gewinnt auch im Bereich des Studiums zunehmend an Bedeutung“, erläuterte Kammerpräsident Ingo Mayer. Die Übertragung dieses überaus erfolgreichen Ansatzes auf das Studium sei nur folgerichtig. Die Kombination von Praxis mit dem Studium an einer Berufsakademie oder Fachhochschule habe sich auch in seinem Unternehmen als sehr nützlich erwiesen, weil die Studierenden Hochschulwissen in die betriebliche Praxis mitbrächten und dort den unmittelbaren Anwendungsbezug herstellen könnten. Gleichzeitig wirke sich die betriebliche Realität positiv auf die Lehre an der Hochschule aus, weil der Praxisbezug sichergestellt bliebe.

„Von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg der dualen Konzeption ist, die divergierenden Interessen und damit widersprüchlichen Ziele von Unternehmen und Bildungseinrichtungen systematisch aus- und aufzuarbeiten“, erklärte Lorz. Durch ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen den Akteuren sei es sehr wahrscheinlich, dass die Wirtschaftsseite die Qualität an hochqualifiziertem Berufspersonal erhalte, die aus Sicht des Wissenschaftsministeriums möglich und wünschenswert wäre; gleichzeitig wahre die Bildungseinrichtung ihre akademische Reputation, indem sie eine wissenschaftsbasierte berufsqualifizierende Ausbildung mit dem notwendigen Standard gewährleiste, so Lorz abschließend.

Weitere Informationen zu Angeboten, Unternehmen und Erfahrungen unter http://www.step-hessen.de

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

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