Innovationskreis bringt Qualität des Bildungssystems voran
(Berlin) Mit seinen Vorschlägen zur Modernisierung hat der der Innovationskreis Berufliche Bildung (IKBB) einen ersten Schritt zur qualitativen Strukturverbesserung des gesamten Bildungssystems getan. Einen besonderen Erfolg kann das Handwerk verbuchen: Die Bildungsexperten wenden sich gegen den Umbau der erfolgreichen Dualen Ausbildung in ein weitgehend modularisiertes Ausbildungskonzept. Ausbildungsbausteine oder Teilqualifikationen dürfen keine qualitativen Einschränkungen der vollwertigen Berufsqualifikation mit sich bringen, denn Betriebe brauchen kompetente und umfassend qualifizierte Fachkräfte.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan und die Kultusminister-Konferenz (KMK) haben außerdem zugesagt, dass die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss halbiert und die Ausbildungsfähigkeit Jugendlicher verbessert werden soll. Der ZDH hatte darauf besonders gedrungen, weil erfolgreiche Berufsausbildung eine solide schulische Vorbildung braucht.
Der IKBB setzt sich darüber hinaus besonders für sogenannte Altbewerber ein. Vor allem das von ZDH und DIHK entwickelte berufsbegleitende Qualifizierungskonzept "Zweite Chance zum Berufsabschluss" soll hier Abhilfe schaffen.
Der ZDH bedauert, dass sich der IKBB nicht auf konkrete und einheitliche Leitlinien für die Durchlässigkeit von beruflicher Bildung in den Hochschulbereich hinein einigen konnte. Wer berufliche Kompetenzen im jeweiligen Fachbereich mitbringt, muss zeitverkürzt und möglichst berufsbegleitend studieren können. Die Studienoption für berufliche Qualifizierte ist unerlässlich, um leistungsstarke Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Pressestelle
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460
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