Pressemitteilung | Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
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Integ-Jugend fordert mehr Einsatz gegen Kinderarmut

(Berlin) - Oliver Tomaszewski, Vorsitzender der integ-Jugend im Sozialverband Deutschland erklärt:

Jedes siebte Kind in Deutschland lebt in Armut. Dieser Missstand in einem der reichsten Industrieländer der Erde darf nicht akzeptiert werden.

Kinder, die von Armut betroffen sind, werden ihrer Kindheit und ihrer Zukunft beraubt. Eine Kindheit in Armut bedeutet oft eine schlechtere Gesundheit, ein höheres Risiko an Gewalterfahrung in der Familie und vor allem schlechtere Bildungschancen. Das haben die PISA-Studien eindrücklich belegt. Auch kulturell werden arme Kinder an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Sie können sich die Mitgliedschaft in Sportvereinen oder Kinobesuche nicht leisten. Schon früh machen sie die Erfahrung, gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden.

Einkommensarmut führt auch zu einer Armut an Chancen. Dieser Teufelskreislauf muss durchbrochen werden.

Die integ-Jugend im Sozialverband Deutschland fordert einen verstärkten Einsatz gegen Kinderarmut. Wir brauchen eine Vielzahl von ineinander greifenden Maßnahmen gegen Kinderarmut. Entscheidend sind hierbei eine frühzeitige Förderung und verbesserte Bildungschancen für benachteiligte Kinder. Die Betreuung und Förderung von Kindern in qualifizierten Tagesseinrichtungen muss ausgebaut werden. Das reicht von Kitas und Kindergärten bis zu einer integrativen Ganztagsschule mit kostenfreiem Schulessen. Dies muss ergänzt werden durch ein Netzwerk an Einrichtungen, die eine sozialpädagogische, familientherapeutische und medizinische Betreuung der betroffenen Kinder und Familien gewährleisten.


Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband, Geschäftsstelle Berlin (SoVD) Pressestelle Stralauer Str. 63, 10179 Berlin Telefon: (030) 726222-0, Telefax: (030) 726222-311

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