Integration braucht Begegnung und Respekt / KDFB unterstützt Interkulturelle Woche
(Köln) - Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die Interkulturelle Woche, die vom 23. - 29.9.2012 bundesweit unter dem Motto "Herzlich willkommen - wer immer Du bist." stattfindet. Im Mittelpunkt steht das offene und respektvolle Miteinander von einheimischen und zugewanderten Bürgerinnen und Bürgern.
Die Integration von Menschen, die aus religiösen, politischen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen in Deutschland Zuflucht suchen und hier eine neue Heimat und Zukunft finden wollen, stellt für Gesellschaft und Kirchen weiterhin eine große Herausforderung dar. Fremde Kulturen rufen oft Skepsis, Distanz, Gleichgültigkeit oder auch Ablehnung hervor. "In diesen Situationen ist es unsere christliche und politische Aufgabe, durch vielfältige zwischenmenschliche, nachbarschaftliche Kontakte ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln, Vorurteile abzubauen und das Zusammenleben zu stärken", erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.
Nach Meinung des KDFB sind Bildung und Ausbildung bedeutsame Zugänge zu einer stabilen Verortung in der Gesellschaft. Die Förderung von Mädchen und Frauen erhält dabei eine besondere Bedeutung. "Frauen prägen die Integration der nächsten Generation entscheidend mit. Sprachkurse und Bildungsangebote, die Teilnahme an Mutter-Kind-Gruppen, Frauenfrühstücken oder an interkulturellen und interreligiösen Gesprächskreisen, wie sie KDFB-Gruppen immer wieder anbieten, können Frauen verschiedener Kulturkreise stärken und ihnen neue Erfahrungen im Zusammenleben vermitteln", so Flachsbarth. Ihre Potenziale zur sozialen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Beteiligung müssen noch intensiver unterstützt und gezielt gefördert werden.
Eine gelingende Integration ist nicht allein Aufgabe des Staates oder der Kirchen, sondern auch Beziehungsarbeit aller Bürgerinnen und Bürger. Eine von Herzen kommende Begegnung schafft Vertrauen, fördert die Wertschätzung des Anderen und stellt sich gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit, Fremdenhass und Gewalttätigkeit. "Die Interkulturelle Woche ist eine gute Gelegenheit, Fremden und Fremdem mit Offenheit, Toleranz und Respekt näher zu kommen und sich für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft einzusetzen", würdigt KDFB-Präsidentin Flachsbarth diese Initiative der Deutschen Bischofkonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie, die bereits seit 1975 jährlich Ende September stattfindet.
Quelle und Kontaktadresse:
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.
Pressestelle
Kaesenstr. 18, 50677 Köln
Telefon: (0221) 86092-0, Telefax: (0221) 86092-79
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