Internationale Kfz-Hersteller mit 36,4 Prozent Marktanteil auf Rekordfahrt! / Pkw-Markt in Deutschland weist 1,5 Prozent Wachstum auf
(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) zeigt sich mit der Entwicklung des Pkw-Marktes in Deutschland zufrieden. Das erste Halbjahr verzeichnet ein Plus von 1,5 Prozent auf 1.738.000 Neuzulassungen.
Für die VDIK-Mitgliedsfirmen brachte das 1. Halbjahr weitere Erfolge. Nach dem bereits guten Marktanteil von 35,6 Prozent vor einem Jahr konnten erstmalig 36,4 Prozent erreicht werden. Die VDIK-Mitglieder steigerten dabei ihren Marktanteil in den neuen Bundsländern auf 51,6 (2005: 50,6 Prozent) und in den alten Bundesländern auf 34,2 Prozent (2005: 33,1 Prozent).
VDIK-Präsident Volker Lange: Das Knacken der 36-Prozentmarke bestätigt sehr eindrucksvoll die Attraktivität der Modellpalette und die Leistungsfähigkeit der internationalen Hersteller.
Einen wesentlichen Beitrag zum guten Marktergebnis leisten die Fahrzeuge mit Dieselmotor, ihr Anteil an den Neuzulassungen stieg um 6 Prozent. Damit stieg der Anteil der Pkw mit Dieselmotor an den Neuzulassungen auf das Rekordniveau von 43,5 Prozent. Die VDIK-Marken erreichen hier durch ihr marktgerechtes Angebot aktuell mit einem Plus von 12 Prozent ein überdurchschnittliches Ergebnis. Mit einem Marktanteil von 28 Prozent im Dieselsegment setzen sie auch hier eine historische Bestmarke. Im Markt der Pkw mit Benzinmotoren sind die internationalen Hersteller weiterhin mit ihrem Marktanteil von 43 Prozent noch deutlich stärker.
Die relativ kleinen Segmente Mini, Oberklasse und Transporter mit Pkw-Zulassung legen deutlich zu. Wie bereits in den Vorjahren sind auch die Segmente Geländewagen und Vans wieder im Plus bis auf die Vans weisen alle diese Segmente ein zweistelliges Wachstum auf. Volker Lange: Die Entwicklungen in den Segmenten sind stark von der aktuellen Modellpolitik geprägt. Die zunehmende Modellvielfalt trägt z. B. bei den Geländewagen zum Volumenwachstum bei. Während hier vor einem Jahr 46 Modelle angeboten wurden, sind es jetzt schon 51.
Die japanischen Marken bauten ihren Vorsprung in der Statistik nach dem Herkunftsland der Marke mit einem Marktanteil von 12 Prozent aus. Die französischen Marken bleiben mit 10,3 Prozent unangefochten zweiter, die Tschechen haben sich mit 3,3 Prozent Marktanteil den dritten Platz erarbeitet. Nach sehr starken Neuzulassungszuwächsen finden sich mit einem Marktanteil von 3 Prozent die italienischen Marken wieder in der Spitzengruppe, gleichauf mit den Südkoreanern.
Der Marktanteil der privaten Zulassungen am Gesamtmarkt ist auf 46,0 Prozent zurückgegangen. Von den 799.000 privat zugelassenen Pkw, das entspricht einem Minus von 1,8 Prozent, stammen 351.000 von den VDIK-Mitgliedsunternehmen. Lange weiter: Die gute Neuzulassungsentwicklung darf nicht darüber hinweg täuschen, dass eine echte Stabilisierung, basierend auf einem anziehenden Privatmarkt, noch nicht zu beobachten ist. In diesem schwierigen Umfeld konnten die internationalen Hersteller allerdings ihren Marktanteil bei 43,9 Prozent stabilisieren.
Der VDIK geht davon aus, dass die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung dazu führen wird, dass das 2. Halbjahr ein höheres Wachstum aufweist als das 1. Halbjahr. Die private Nachfrage wird in den nächsten Monaten anziehen und der gewerbliche Bereich weiterhin gut laufen. VDIK-Präsident Lange bleibt dennoch realistisch: Eine Jahresprognose von 3,4 Millionen Einheiten scheint uns durchaus angemessen unsere bisherige Einschätzung heben wir damit geringfügig an. Der Vorzieheffekt Ende 2006 durch die Mehrwertsteuererhöhung wird nicht sehr hoch sein, wir erwarten für 2007 daher keinen starken Nachfrageeinbruch. Deshalb gehen wir auch für das kommende Jahr von 3,38 Millionen Neuzulassungen aus. Das wäre lediglich eine Einbuße von 0,6 Prozent.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520
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