Internationale Konferenz zur Erdgas-Versorgungssicherheit in Europa: Grenzüberschreitende Kooperationen stärken
(Berlin) - Mehr als 150 Regierungs- und Unternehmensvertreter aus 21 Ländern haben am 10. und 11. Juni in Berlin über Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Erdgas-Versorgungssicherheit beraten. Die Auftakt-Konferenz der "Private Sector Initiative for Security of Gas Supply in Europe" fand auf Initiative der deutschen Gaswirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, statt.
"Um die Erdgas-Versorgungssicherheit in Europa zu stärken, brauchen wir grenzüberschreitende Kooperationen entlang der Lieferwege nach und in Europa. Für den Ausbau dieser regionalen Kooperationen kann auf gewachsene und belastbare Beziehungen zwischen den europäischen Erdgasunternehmen zurückgegriffen werden. Auch in der Gasliefersituation Anfang des Jahres hat sich diese Strategie bewährt", fasste Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die ersten Gesprächsergebnisse zusammen.
"Es ist wichtig, die europäischen Erdgasmärkte besser miteinander zu vernetzen, zum Beispiel durch eine Verstärkung des Nord-Süd- und des West-Ost-Transportes und den Ausbau grenzüberschreitender Verbindungen", so Müller. Eine Kombination von langfristigen Lieferverträgen mit verschiedenen Erdgasproduzenten, liquiden europäischen Gashandelsplätzen sowie einer bedarfsgerechten und funktionsfähigen Infrastruktur seien wichtige Voraussetzungen zur Sicherung der Erdgas-Versorgung Europas.
Als Ergebnis der Berliner Konferenz werden Arbeitsgruppen eingesetzt, die Vorschläge zur weiteren Konkretisierung der unternehmerischen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene erarbeiten sollen. An der Konferenz nahmen Vertreter von Erdgasimport- und Handelsunternehmen, Erdgasfernleitungsnetzbetreibern und Regierungsvertreter aus den Ländern Europas sowie aus wichtigen Erdgasproduzenten- und Transitländern wie Norwegen, Russland und der Ukraine ebenso teil wie Vertreter der Europäischen Kommission.
Zur Meldung und dem Abschlussbericht der "Private Sector Initiative for Security of Gas Supply in Europe" auf bdew.de:
http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_20090611_PM_Grenzueberschreitende_Kooperationen_staerken?open&ccm=250010
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), Hauptgeschäftsstelle
Jan Ulland, Stellv. Pressesprecher
Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300199-0, Telefax: (030) 300199-3900
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