Internationaler Frauentag: LandFrauen fordern Parität in der Politik
(Berlin) - Frauen bilden mehr als die Hälfte der Bevölkerung, doch in unseren Parlamenten waren sie noch nie gleichberechtigt vertreten. Nach der Bundestagswahl 2025 liegt der Frauenanteil im Bundestag aktuell bei rund 32 Prozent: Ein Wert, der klar rückläufig ist und die gesellschaftliche Realität nicht annähernd abbildet. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Deutsche LandFrauenverband (dlv) entschlossene Maßnahmen für mehr Gerechtigkeit in der Politik.
„Demokratie lebt von gleichberechtigter Teilhabe. Wenn Frauen in politischen Entscheidungen nicht angemessen vertreten sind, fehlen wichtige Perspektiven“, erklärt die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper. „Parität ist nicht optional, sondern eine Frage demokratischer Gerechtigkeit.“
Die Überarbeitung des Wahlrechts, die die Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbart hat, bietet aktuell die Chance hier voranzugehen. Ein Paritätsgesetz würde nicht nur den verfassungsrechtlichen Auftrag umsetzen, sondern auch ein modernes demokratisches Selbstverständnis stärken. Der dlv erwartet von der Wahlrechtskommission der Bundesregierung ein klares Signal für nachhaltige Veränderungen der politischen Kultur in Deutschland. Dass Bundesfrauenministerin Karin Prien die Kommission kürzlich zur Prüfung eines verfassungskonformen Weges mit Blick auf Parität aufforderte, begrüßt der dlv ausdrücklich.
Neben gesetzlichen Regelungen zur paritätischen Besetzung von Wahllisten sind strukturelle Verbesserungen der Rahmenbedingungen für politisches Engagement unabdingbar. Hier setzt das Projekt „Frauen.Vielfalt.Politik.“ an, dass der dlv in Zusammenarbeit mit der EAF Berlin durchführt. Auch die Betrachtung der besonderen Hürden in den ländlichen Räumen bleibt zwingend erforderlich. Lange Wege, geringere Infrastruktur sowie Vereinbarkeitsfragen erschweren den Zugang zu politischem Engagement.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Anja Götz, Referent(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 284492910
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