Pressemitteilung | Handelsverband Deutschland e.V. - Der Einzelhandel (HDE)
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Irrweg: Höhere Mehrwertsteuer

(Berlin) - "Der DGB-Vorschlag führt in die Irre. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre angesichts der derzeitigen Konsumflaute die größte Katastrophe. Steuern runter statt Steuern rauf ist das Gebot der Stunde." Mit diesen Worten kommentierte am 15. Januar in Berlin Hubertus Pellengahr, Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), den Vorschlag von Michael Sommer.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hatte gefordert, die Lohnnebenkosten durch einen Grundfreibetrag für Sozialabgaben zu senken. Die Ausfälle für die Sozialkassen will der Gewerkschaftler durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte und weitere Steuererhöhungen ausgleichen.Der HDE-Sprecher begrüßte die Einsicht der Bundesregierung, die sich gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgesprochen habe.

"Die Lohnnebenkosten müssen sinken. Aber es ist der falsche Weg, sie durch eine erhöhte Mehrwertsteuer zu finanzieren“, sagte Pellengahr. Rückläufige Unsätze und ein extrem scharfer Wettbewerb würden verhindern, dass der Handel eine Mehrwertsteuererhöhung in Form höherer Preise am Markt durchzusetzen und an die Verbraucher weitergeben könne. "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer würde den schwachen Konsum noch weiter drosseln und bliebe zu einem großen Teil an den Unternehmen hängen", warnte Pellengahr. Der HDE werde sich einer höheren Mehrwertsteuer mit allen Mitteln widersetzen.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE) Am Weidendamm 1a 10117 Berlin Telefon: 030/72 62 50-65 Telefax: 030/72 62 50-69

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