Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)

Islam-Konferenz wichtiges Signal für Integration von Muslimen

(Berlin) - „Die Integration von Muslimen ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich Bund, Länder, Gemeinden, Kirchen, Vertreter der Muslimen und die Bürger selbst gemeinsam beteiligen müssen.

Integration kann nicht verordnet werden. Sie ist ein langwieriger Prozess. Auch hier gilt der Grundsatz „Fordern und Fördern“. Notwendig sind gemeinsame Wertehaltungen zwischen der deutschen Bevölkerung und den hier lebenden Muslimen“, sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer, auf der ersten deutschen Islam-Konferenz am 27. September 2006 in Berlin.

Die Islam-Konferenz ist ein wichtiges Aufbruchsignal für die Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden. Fortschritte sind aber nur langfristig zu erzielen. Dabei müssen die Kommunen unterstützt werden. Erfolgreiche Integration setzt ein Netzwerk der Akteure auf kommunaler Ebene voraus. Das geht aber nicht zum Nulltarif.

Die Kommunen können auf viele Beispiele verweisen, in denen sich muslimische Organisationen und Einzelpersonen als Bereicherung für unser Gemeinwesen erwiesen haben.

Die konkreten Begegnungen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund finden in den Kommunen statt. Hier werden Integrationserfolge, aber auch Misserfolge unmittelbar sichtbar. Die Kommunen werden und müssen auch in Zukunft ihren Beitrag leisten, damit Integration gelingt.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) Franz-Reinhard Habbel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

(sk)

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