Ist Merkel & Co. die Bildung nicht wichtig? / GEW kritisiert die Stellungnahme der Bundesregierung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie
(Frankfurt am Main) - Das Bildungswesen ist immer noch nicht aus dem Geltungsbereich der Richtlinie ausgeklammert. Damit ist einer Kommerzialisierung an Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen weiterhin Tür und Tor geöffnet. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Bildung nicht in den Wirkungsbereich der Richtlinie fällt, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Ulrich Thöne, mit Blick auf die heutige (16. Februar) Abstimmung über die Dienstleistungsrichtlinie im Europäischen Parlament.
Mit Verwunderung reagierte die Bildungsgewerkschaft auf die Aussage der Bundesregierung, wesentliche Politikbereiche seien von der Richtlinie ausgeklammert. Wenn man diese Aussage für bare Münze nimmt, ist Schwarz-Rot die Zukunft unseres Bildungswesens offenbar nicht wichtig, erklärte Thöne.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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