IT-Sicherheit ist Schwachstelle bei klein- und mittelständischen Unternehmen
(Berlin) - Der IT-Sicherheitsverband TeleTrusT Deutschland e.V. begrüßt die Feststellung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf dem Nationalen IT-Gipfel 2010, wonach "IT-Sicherheit eine wirtschaftspolitische Aufgabe" sei. In diesem Zusammenhang weist TeleTrusT darauf hin, dass bei klein- und mittelständischen Unternehmen IT-Sicherheit in vielen Fällen keine ausreichende Beachtung findet.
Bislang verfügt nur jedes zehnte Unternehmen über ein IT-Sicherheitspaket, wie eine Studie des von TeleTrusT mit betreuten "Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr" (NEG) ergab. Knapp zwei Drittel der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) haben bislang überhaupt keine Maßnahmen umgesetzt.
Dabei nutzt der Mittelstand das Internet immer stärker, zunehmend auch zum Austausch von zum Teil sensiblen Daten mit Geschäftspartnern. Dass sich die Unternehmen ohne entsprechenden Schutz, wie z. B. Verschlüsselung, angreifbar machen, ist dabei jedoch nur einer knappen Mehrheit von 56 Prozent bewusst. 44 Prozent der Befragten beschäftigen sich überhaupt nicht mit dem Thema "IT-Sicherheit" und ein weiteres Viertel hat sich zwar bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, bislang jedoch noch keine ausreichenden Schutzvorkehrungen ergriffen.
Die Studie wurde durch das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr im Zeitraum von April bis August 2010 durchgeführt. Insgesamt gingen 2.751 KMU und Handwerksbetriebe in die Auswertung ein.
Quelle und Kontaktadresse:
TeleTrusT Deutschland e.V.
Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer
Chausseestr. 17, 10115 Berlin
Telefon: (030) 40054310, Telefax: (030) 40054311
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