IVD-Präsident Schick fordert politischen Fokus auf Wohnungsneubau
(Berlin) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden in den ersten fünf Monaten 2018 in Deutschland insgesamt 139.600 Wohnungen zum Bau genehmigt. Damit wurden 1,8 Prozent oder 2.500 Baugenehmigungen mehr erteilt als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Neubaugenehmigungen für Wohnheime, die überwiegend für Flüchtlinge errichtet werden, ist die Zahl der Neubaugenehmigungen im Vergleich zu 2017 sogar um 3,8 Prozent gestiegen.
"Die anhaltende, wenn auch langsame Erholung der Baugenehmigungszahlen ist ein erstes positives Zeichen für etwas Entlastung auf dem angespannten Wohnungsmarkt", sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD, und warnt: "Die Politik darf sich von dem aktuellen Aufwärtstrend nicht verführen lassen, sich jetzt schon zurückzulehnen: Denn mit einer Baugenehmigung ist noch keine Wohnung geschaffen. Der Flaschenhals ist und bleibt die zu geringe Bautätigkeit."
Von den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen sei die Bundesregierung trotz des leichten Aufwärtstrends bei den Baugenehmigungen noch weit entfernt.: "Die vergangenen Wochen waren verlorene Wochen. Neue Initiativen oder konkrete Vorschläge zur Ankurbelung des Neubaus sind derzeit Fehlanzeige. Vereinfachte Bauvorschriften, schnellere Planungs- und Bauverfahren, Baulandmobilisierung, Baukostensenkung - das sind die Aspekte, die im Mittelpunkt stehen müssten. Der Wohngipfel im September muss konkrete Ergebnisse bringen, ansonsten bleiben die leichten Steigerungen der Baugenehmigungszahlen ein Tropfen auf dem heißen Stein."
Über den IVD Bundesverband
Der IVD ist die Berufsorganisation und Interessensvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft. Der IVD ist mit ca. 6.000 Mitgliedsunternehmen, davon 1.800 Wohnungsverwalter, der zahlenmäßig stärkste Unternehmensverband der Immobilienwirtschaft. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Immobilienberater, Immobilienmakler, Bauträger, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister und Bewertungs-Sachverständige und viele weitere Berufsgruppen der Immobilienwirtschaft. Die Aufnahme in den IVD Bundesverband erfolgt nach Abschluss einer umfassenden Sach- und Fachkundeprüfung und gegen Nachweis des Abschlusses einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Der vollständige Name des Verbandes lautet: "Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.". Der IVD ist 2004 hervorgegangen aus den Traditionsverbänden Verband Deutscher Makler (VDM) und Ring Deutscher Makler (RDM). Der IVD blickt somit auf eine langjährige Historie zurück. Der RDM hatte sich 1924 gegründet.
Quelle und Kontaktadresse:
Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.
Heiko Senebald, Leiter Kommunikation
Littenstr. 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 275726-0, Fax: (030) 275726-49
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