Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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Jetzt den Aufschwung für mehr und bessere Arbeit nutzen

(Berlin) - Zu den heute (28. Juni 2007) veröffentlichten Arbeitslosenzahlen erklärt DGB-Bundesvorstandsmitglied Claus Matecki in Berlin:

„Die Arbeitslosigkeit sinkt erfreulicherweise wegen der anhaltend guten Konjunktur weiter. Jetzt muss es darum gehen, dass sich die Dynamik und Qualität der Beschäftigung verbessert. Noch sind im laufenden Aufschwung weniger als halb so viele Stellen geschaffen worden wie im letzten Konjunkturfrühling (1998-2000). Auch der Abbau der Arbeitslosigkeit hat sich im Vergleich zum letzten Aufschwung nicht beschleunigt. Hier haben die Arbeitsmarktreformen offensichtlich versagt.

Die Qualität der neuen Jobs hat sich verschlechtert. Jeder zweite neue Arbeitsplatz ist heute ein Zeitarbeitsverhältnis. Zeitarbeit darf aber Kernbelegschaften nicht ersetzen. Zudem nehmen andere atypische Beschäftigungsverhältnisse weiter zu. Deswegen brauchen wir bessere Regeln auf dem Arbeitsmarkt. Die staatliche Förderung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse muss beendet werden. Und gegen Lohndumping brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324

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