Jetzt reichts: Landfrauen üben scharfe Kritik an BDM-Aktionen / Austrittsaktionen gegen den Berufsstand sind unerträglich
(München) - Mit Bestürzung reagiert der Landesvorstand der Landfrauen gegen die vom BDM initiierten und organisierten Austrittsaktionen vor einigen Geschäftsstellen des Bayerischen Bauernverbandes. Die in Form einer am Galgen hängenden Puppe unterstrichene Rücktrittsforderung an BBV-Präsident Gerd Sonnleitner sei schamlos. Jetzt reicht´s. Damit überschreitet der BDM eine bisher nicht für denkbar gehaltene Grenze menschlichen Anstands, war die einhellige Meinung aller Bezirksbäuerinnen.
In dieses Bild passe auch der Aufruf des BDM-Vorsitzenden Romuald Schaber zum orgnisierten Austritt aus dem Bauernverband und das an den DBV ergangene erpresserische Ultimatum bedingungslos alle Forderungen des BDM zu unterstützen. Diese Vorgehensweise, die jegliche demokratische Spielregeln missachte, lehnt der Landesvorstand der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband kategorisch ab.
Gerd Sonnleitner steht seit vielen Jahren an der Spitze eines schlagkräftigen, allseits anerkannten Verbandes, dessen Arbeit allen Bauern zugute kommt, betonte Landesbäuerin Annemarie Biechl. Der BBV nehme gerade die Interessen der Milcherzeuger in vielfältiger Form und erfolgreich wahr. Die Spannbreite der Themen reiche dabei von der Eigentumspolitik über Steuern, Sozialpolitik, Ausgleichszulage, KULAP, EU-Direktzahlungen, Erhöhung der Vorsteuerpauschale, notwendigen Kostenentlastungen bei landwirtschaftlichen Betriebsmitteln wie z. B. Agrardiesel bis hin zur Kälberanbindehaltung, Transportverordnung, Tierhaltungsverordnung, TÜV-Stallbau, Emissionsschutzfrgen, Düngeverordnung einschließlich Lagerkapazität und praktikable Tierseuchenbekämpfung.
Diese ganze Bandbreite berufsständischer Arbeit, gerade auch durch die Landfrauen und die Landjugend, wird durch die laufenden BDM-Aktionen mit Füßen getreten, eklärte Biechl.
Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer BauernVerband (BBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts
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