Kampfansage gegen "Kampftrinken" / Brauer planen Lieferstop
(Berlin) - Die deutschen Brauer sprechen sich gegen Trinkexzesse von alkoholhaltigen Getränken aus. Flat-Rate-Trinken und All you can drink Aktionen sind Auswüchse einer Minderheit verantwortungsloser Gastronomen, die wir aufs schärfste kritisieren, so Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e.V.. Die deutschen Brauer sprechen sich für die strikte Einhaltung der Vorschriften über die Abgabe von Alkohol aus. Wer gegen das Jugendschutzgesetz verstößt, offenbart, dass er für eine Tätigkeit in der Gastronomie ungeeignet ist, ihm gehört die Gastwirterlaubnis entzogen, führt Hahn fort. Mit einer generellen Anhebung des Abgabealters können solche Auswüchse nicht vermieden werden. Denn Kampftrinken sei nicht auf bestimmte Altersgruppen begrenzt.
Wie kann es überhaupt sein, dass einem Jugendlichen unter 18 Jahren Wodka oder andere Spirituosen verabreicht werden? fragt Hahn.
Er weist darauf hin, dass sich die deutschen Brauer aktiv für einen verantwortungsvollen Konsum von alkoholhaltigen Getränken bei Beachtung der Altersgrenzen einsetzen. Hierzu sind unter dem Slogan Alkohol? Sorry! Erst ab 16/18 Schulungsmaterialien und Aufklärungsbroschüren, Plakate und Aufkleber für Gastronomie und Handel entwickelt worden.
Zudem überlegen die deutschen Brauer, ob eine gesundheitsgefährdende Abgabe von Alkohol zu einer sofortigen Kündigung der Belieferung führen kann, wenngleich nicht Bier, sondern harte Spirituosen durch Trinkexzesse zu massiven Gesundheitsproblemen führen.
Daneben hält die Brauwirtschaft eine breite Aufklärung aller Verantwortlichen wie Eltern, Lehrer, Erzieher, Ausbilder usw. für angebracht. Auch ein vorbildhaftes Verhalten von Erwachsenen dürfe nicht unterschätzt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)
Jana Mebes, Assistentin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20916715, Telefax: (030) 20916798
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