Katherina Reiche, VKU-Hauptgeschäftsführerin, zur dritten "Netzausbaureise" von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier
(Berlin) - Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU): "Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier setzt den Netzausbau an die erste Stelle seiner energiepolitischen Agenda. Das begrüßt der VKU. Allerdings greift der Ansatz, ausschließlich auf den Ausbau der Übertragungsnetze zu setzen, zu kurz und verengt den politischen Fokus für effiziente Alternativen. Die Stromverteilnetze, deren Ausbau, Ertüchtigung sowie deren Digitalisierung, müssen endlich durch das BMWi aufgegriffen und aktiv begleitet werden. Schon heute ist es durch smarte Technologien möglich, die überlasteten Stromautobahnen durch Flexibilitätspotenziale der Verteilnetze zu entlasten: Intelligente Infrastrukturen sorgen dafür, dass Stromerzeugung und -verbrauch schon vor Ort optimal aufeinander abgestimmt werden können. Zukünftig werden die Verteilnetze für den Aufbau von Ladestationen für E-Autos, bei Wärmepumpen oder Speichern noch bedeutender. Weil die Zusammenarbeit der Netzbetreiber zunimmt, komplexer wird und jede Netzebene handlungsfähig bleiben muss, braucht es eindeutige und klare Spielregeln zwischen Verteilnetz- und Übertragungsnetzbetreibern. Nur so können sie sich untereinander kooperativ abstimmen. Das erhält die Systemstabilität."
Quelle und Kontaktadresse:
Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
Stefan Luig, Pressesprecher
Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
Telefon: (030) 58580-0, Fax: (030) 58580-100
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