Kauder auf dem Weg zum Mindestlohn
(Berlin) - Zu den Äußerungen des CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder in der BILD-Zeitung, wonach wegen drohender Dumpinglöhne die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus dem osteuropäischen Beitrittsländern auf 2011 verschoben werden sollte, erklärt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer am Montag (30. Juli 2007) in Berlin:
Der DGB begrüßt ausdrücklich, dass Herr Kauder die Gefahr von Dumpinglöhnen bei vorzeitiger Öffnung des Arbeitsmarktes anerkennt. Damit nimmt Kauder die bundesrepublikanische Realität zur Kenntnis. Sein Vorschlag, die Freizügigkeit um weitere zwei Jahre auf 2011 zu verschieben, ist deshalb richtig, aber nicht zu Ende gedacht. Denn nichts spricht dafür, dass das enorme Lohngefälle zu Rumänien oder Bulgarien bis 2011 auch nur annähernd beseitigt sein wird. Konsequent wäre deshalb, dass Kauder endlich auch den Mindestlohn fordert, für den er in der BILD-Zeitung überzeugende Argumente geliefert hat.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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