Kein Ergebnis beim Gespräch mit dem Bahnvorstand / neuer Streik in nächster Woche
(Frankfurt am Main) - Wir bleiben bei unserer Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag für das Fahrpersonal. Das bekräftigte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, heute (05. Juli 2007) nach dem zweieinhalbstündigen Spitzengespräch mit Bahnchef Hartmut Mehdorn und dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands MoVe Werner Bayreuther in Frankfurt. Der Arbeitgeber lehnte zwar nach wie vor den Fahrpersonaltarifvertrag ab, sagte jedoch ein Angebot für den 13. Juli 2007 zu.
Schell erklärte dazu: Sollte uns der Bahnvorstand ein Angebot unterbreiten, dass sich lediglich auf dem Niveau des Tarifabschlusses der Transnet/GDBA befindet, werden die Verhandlungen am 13. Juli endgültig scheitern.
Die GDL fordert ein Anfangsentgelt von 2 500 Euro für Lokführer und 2 180 Euro für Zugbegleiter. Bisher bekommt ein Lokführer rund 1 500 Euro netto im Monat: Ein Zugbegleiter bekommt gar nur 1 200 Euro. Das ist völlig unangemessen für die verantwortungsvolle Arbeit des Fahrpersonals, so der GDL-Bundesvorsitzende.
Um den GDL-Forderungen Nachdruck zu verleihen, wird die GDL in der kommenden Woche noch einmal zum bundesweiten Streik aufrufen. Damit sich die Fahrgäste darauf einstellen können, wird die GDL 24 Stunden zuvor die genaue Zeit des Streiks bekannt geben.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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