Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

Keine höhere Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zum 1. Januar 2007 / Mehrwertsteuer bedingte Preissteigerungen werden durch Lebensmittel gebremst

(Berlin) - Lebensmittel werden in Folge der Mehrwertsteuererhöhung ab 1. Januar 2007 nicht teurer, da der hierfür geltende Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent unverändert bleibt. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin. Damit tragen Lebensmittel dazu bei, die Gefahr eines Anheizens der Inflation oder eines Konjunktureinbruchs zu mindern. Bereits in den vergangenen Jahren waren Lebensmittel eine große Inflationsbremse, betont der DBV. Seit dem Jahr 2000 sind die Lebensmittelpreise nur um knapp 7,5 Prozent gestiegen während die allgemeine Teuerungsrate 10,2 Prozent beträgt. Bei manchen Lebensmitteln sind jedoch seit einigen Monaten die Preise angezogen, was nicht nur auf höhere Erzeuger- und Rohstoffpreise sondern auch auf höhere Energie- und Logistikkosten bei der Verarbeitung von Lebensmittel zurückzuführen ist.

Von der Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent sind nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes 56 Prozent der privaten Konsumausgaben betroffen. 11 Prozent der Konsumausgaben (überwiegend Lebensmittel) unterliegen dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent und 24 Prozent der Konsumausgaben sind steuerbefreite Güter (vor allem Mieten). Insgesamt hat das Statistische Bundesamt eine Zusatzbelastung durch die Mehrwertsteuererhöhung von 1,1 Prozent der Haushaltseinkommen errechnet.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Dr. Michael Lohse, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

(bl)

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