Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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Keine „Links-Belehrung“ zu DGB-Forderungen

(Berlin) - Zum Verlangen von Fraktionschef Oskar Lafontaine (DIE LINKE), der DGB solle seine Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro aufstocken, erklärt DGB-Pressesprecher Axel Brower-Rabinowitsch:

„Die Gewerkschaften entscheiden über ihre Forderungen und politischen Positionen partei-unabhängig und seit über 100 Jahren in demokratischen Verfahren. Das ändern wir auch nicht, nur weil Herr Lafontaine sich andere Ergebnisse wünscht. Was für unsere Mitglieder, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gut ist, wissen wir aus unserer täglichen Arbeit vor Ort sicherlich besser als Herr Lafontaine. Wir brauchen keine Belehrung – weder von links noch von rechts.

Völlig aus der Luft gegriffen ist Lafontaines Unterstellung, dass der DGB mit seiner angeblich zu maßvollen Forderung nach 7,50 Euro Mindestlohn den Reallohnverlusten vergangener Jahre „Vorschub leistet“. Im Übrigen haben auch Herr Lafontaine und DIE LINKE Reallohnverluste weder mindern noch gar verhindern können, während die Gewerkschaften aktuell in der Tarifrunde deutliche Einkommenssteigerungen durchsetzen. Der LINKEN-Fraktionschef wäre deshalb gut beraten, sehr viel zurückhaltender bei seinen Versuchen zu sein, sich als Anwalt der kleinen Leute und der Beschäftigten zu profilieren.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324

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