Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)

Keine negative Weihnachtsbescherung für den deutschen Autofahrer / VDIK lehnt Pkw-Maut nach wie vor strikt ab !

(Bad Homburg) - Die am Sonntag (10. Dezember 2006) von einigen Politikern erneut ins Gespräch gebrachte Einführung einer Pkw-Maut lehnt der VDIK nach wie vor strikt ab.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Macht Schluss mit den Sonntagsreden in Deutschland, diese sind Gift für unsere Konjunktur. Der deutsche Autofahrer hat schon längst die Autobahnen durch Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und andere Steuerarten mehrfach bezahlt. Eine weitere Belastung dieser Art ist für den Bürger nicht mehr akzeptabel. Deutschland braucht bezahlbare Mobilität. Ein sinnvolles Konjunkturprogramm wäre es, die vorhandenen Einnahmen aus Mineralöl-, Kfz-Steuer und der Ökosteuer strukturiert und gezielt in die Straßenverkehrsinfrastruktur zu stecken, um damit die Verkehrsprobleme zu lösen.“

Gegen die Einführung einer Pkw-Maut sprechen folgende Gründe:

1. Die Einnahmen werden wegen des geringen Anteils ausländischer Pkw auf deutschen Autobahnen die Verwaltungskosten nicht decken.

2. Die gleichzeitige Senkung der Mineralölsteuer wird – wie immer – ein leeres Versprechen der Politik bleiben.

3. Der Tanktourismus kann nur durch eine europaweite Harmonisierung der Mineralölsteuer eingeschränkt werden. Auch hier ist die Politik die Einlösung ihrer Versprechungen bisher immer noch schuldig geblieben.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

(bl)

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