Pressemitteilung | Bayerischer BauernVerband (BBV)
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Keine Patente auf Tiere und Pflanzen / Stellungnahme der Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbandes

(München) - Erneut eine klare Absage erteilt die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbandes der Patentierung von Tieren und Pflanzen.
Hintergrund ist die in diesem Jahr bevorstehende Entscheidung der großen Beschwerdekammer des Europäischen Parlaments über die Vergabe eines Patents auf Brokkoli. Die Präsidentenkonferenz fordert mit Nachdruck, dass die EU-Patentrichtlinie ordnungsgemäß ausgelegt wird und damit der Patentierung eines normalen Kreuzungsvorganges durch die Verwendung einzelner technischer Elemente und aller damit produzierten Tiere und Pflanzen ein Riegel vorgeschoben wird. Der Einsatz bestimmter Techniken, wie die Verwendung von Pinzetten oder Gewächshäusern, bestimme seit jeher die Züchtung, betonte die BBV-Präsidentenkonferenz. Züchtung erfolge mit Zutun der Menschen und sei ein aktiver Vorgang des Züchters, der von diesem gesteuert und kontrolliert werde. Bereits zu Zeiten von Gregor Mendel sei der Züchter nicht völlig ohne technische Hilfsmittel ausgekommen. Deswegen handle es sich jedoch längst nicht um patentierbare technische Verfahren?

Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer BauernVerband (BBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts Pressestelle Max-Joseph-Str. 9, 80333 München Telefon: (089) 558730, Telefax: (089) 55873505

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