Pressemitteilung | Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK)
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Kfz-Gewerbe: DUH-Stichprobe nicht ernst zu nehmen

(Bonn) - Elf Testkäufe von Austauschkatalysatoren in Berlin durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) können nach Ansicht eines ZDK-Sprechers keine Basis für ein ernst zu nehmendes Ergebnis sein. Insbesondere sei es mehr als fragwürdig, wenn lediglich das Empfehlen eines Katalysators mit "Blauem Engel" oder eines Original-Ersatzteils zu der Top-Bewertung "Grüne Karte" führe.

"Wenn ein Kfz-Betrieb einen Markenkatalysator aus dem qualifizierten Teilefachhandel anbietet, der den Vorschriften der gültigen ECE-Regelung 103 entspricht, handelt er rechtlich einwandfrei", so ein ZDK-Sprecher. Vorbehaltlich einer intensiven Überprüfung gehe aus den Testergebnissen nicht in jedem Fall deutlich hervor, ob ein Betrieb andere als die vorschriftsmäßigen Kats angeboten habe. Jedem Kfz-Betrieb als eigenständigem Unternehmen stehe es frei, auch Austauschkatalysatoren mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zu verbauen. Der ZDK empfehle dies sogar seit 2012 nachhaltig, eine Verpflichtung dazu bestehe jedoch nicht. Der ZDK wende sich mit aller Entschiedenheit gegen das Vorgehen der DUH, das Kfz-Gewerbe als Ganzes auf Basis einer derart kleinen Stichprobe an den Pranger zu stellen.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Pressestelle Franz-Lohe-Str. 21, 53129 Bonn Telefon: (0228) 91270, Fax: (0228) 9127150

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