Klagewahn der DB hält an
(Frankfurt am Main) - Diese Vorgehensweise des Arbeitgebers ist einfach unerträglich. Statt mit uns zu verhandeln, werden wir schon wieder vor Gericht gezerrt. Dies sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, am 3. Oktober in Frankfurt/Main. Schell reagierte damit auf Presseveröffentlichungen, wonach die DB Regio AG und die DB RegioNetz Verkehrs GmbH sowie der für die DB verhandelnde Arbeitgeberverband vor dem Arbeitsgericht Chemnitz den Erlass einstweiliger Verfügungen zur Verhinderung von Streiks im Nahverkehr beantragt haben.
Schell weiter: Bislang wissen wir nur über die Medien von diesen Anträgen. Wir sind in dieser juristischen Auseinandersetzung jedoch gut gewappnet. Schließlich hat auch das Arbeitsgericht Chemnitz gestern unsere Schutzschrift erhalten, so dass wir davon ausgehen, noch vor dem von uns geplanten Streik am kommenden Freitag rechtliches Gehör zu bekommen.
Die GDL ist von der Rechtmäßigkeit ihres Streiks überzeugt. Sie befürchtet jedoch, dass der Klagewahn der DB anhalten wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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