Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Klimaschutz: Kosten-Nutzen-Verhältnis verbietet Investitionsverpflichtungen Haus & Grund bewertet Zwischenbericht des Gutachtens zum Energie- und Klimaprogramm

(Berlin) - Nach dem am 31. Oktober 2007 vom Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Zwischenbericht des Gutachtens zu Kosten und Nutzen des Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung sieht sich die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund in ihrer Auffassung bestätigt: „Sämtliche Maßnahmen zur Energieeinsparung müssen dem Gebot der Wirtschaftlichkeit unterliegen“, sagte Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann.

Nach den von Gabriel vorgelegten Berechnungen stünden den Investitionskosten von 31 Milliarden Euro mit 36 Milliarden Euro keine deutlichen Kosteneinsparungen gegenüber. Aussagen zur Wirtschaftlichkeit einer konkreten Investition ließen sich aus der überschlägigen Gesamtberechnung nicht ableiten.„Daher muss im Einzelfall entschieden werden, welche Maßnahme energetisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist“, forderte Kornemann. Nur so ließen sich die Klimaschutzziele der Bundesregierung auch ökonomisch realisieren.

Zudem unterstreiche der Bericht, dass allein die ökonomische Anreizwirkung ausreiche, um die energiesparenden Maßnahmen zu forcieren. „Die Hauseigentümer brauchen keine staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen. Die energetischen Sanierungen werden freiwillig durchgeführt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und sich die Investitionen wieder auszahlen“, so Kornemann.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Stefan Diepenbrock, Leiter, Verbandskommunikation Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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