Klimaschutz: Windenergie stellt Emissionshandel in den Schatten / Stürmischer Jahresbeginn: Rekord-Monat Januar / BWE-Präsident Ahmels: EU verspielt Chancen beim Klimaschutz!
(Berlin) - Vergangenes Jahr hat die Stromproduktion aus Windenergie 26,1 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermieden 3,4 Millionen Tonnen mehr als 2005. Zum Vergleich: EU-Kommission und Bundesregierung streiten sich derzeit beim Emissionshandel in der Periode 2008 bis 2012 um zusätzliche CO2-Einsparungen in Höhe von nur 16 Millionen Tonnen.
Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE): Erneuerbare Energien sind die Schlüsseltechnologie im Kampf gegen den Klimawandel. Windenergie ist dabei eines der wirkungsvollsten und günstigsten Mittel. Auch das Jahr 2007 begann stürmisch für Deutschlands Windmüller: Allein im Januar erzeugten die hiesigen Windkraftanlagen mit 6,2 Milliarden Kilowattstunden ein Fünftel des gesamten Jahresertrags 2006. Ahmels: So viel Windstrom gabs in einem Monat noch nie.
Ahmels: Angesichts des drastischen Klimawandels, muss die Politik viel entschiedener handeln. Deutschland und Europa müssen verstärkt auf Erneuerbare Energien setzen. Doch derzeit werden die bescheidenen Vorschläge der EU-Kommission zum Ausbau der Erneuerbaren Energien von vielen Mitgliedsstaaten weiter verwässert. Die Bundesregierung muss nun während ihrer EU-Ratspräsidentschaft Führungsqualitäten beweisen und sich für konkrete Zielvorgaben für Strom aus erneuerbaren Energien in der EU einsetzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Hauptstadtbüro
Pressestelle
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Telefon: (030) 28482121, Telefax: (030) 28482107
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