Pressemitteilung | GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
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Klimaschutzprogramm vorgelegt: Verlässliche Rahmenbedingungen sind entscheidend

(Berlin) – Das Bundeskabinett beschließt heute das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft ist jedoch klar: Um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen, sind vor allem eine realistische Priorisierung und verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend.

„Für die Wohnungswirtschaft müssen drei Faktoren im Gleichgewicht stehen: Klimaschutz, Finanzierbarkeit und Investitionssicherheit. Dieses Gleichgewicht gerät unter Druck, weil zentrale Bewertungsgrundlagen wie der Projektionsbericht 2025 auf dem bisherigen GEG basieren und nicht mehr die aktuelle Realität widerspiegeln. Die wachsende Lücke zwischen diesen veralteten Zahlen und den tatsächlichen Anforderungen führt dazu, dass die Unternehmen in eine Situation zunehmender Unsicherheit geraten, was Planung und Finanzierung angeht“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

„Entscheidend ist deshalb ein konsistenter, langfristig angelegter Maßnahmenpfad mit darauf abgestimmter Förderkulisse, der Planungssicherheit schafft und Investitionen absichert. Das enge Zusammenspiel von Förderprogrammen wie BEG und BEW muss eine verlässliche Grundlage für Unternehmensentscheidungen in die Dekarbonisierung von Gebäuden sein – und kein Wackelkandidat“, sagt Gedaschko.

Positiv bewertet der GdW, dass der Fokus weiterhin auf Einzelmaßnahmen liegt: Rund 92 Prozent der jährlichen Einsparungen innerhalb der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sollen so erzielt werden. Zusätzlich sind eine Erweiterung der steuerlichen Förderung (§ 35c EStG) und einkommensabhängige Boni für Effizienzmaßnahmen vorgesehen.
Kritisch bleibt jedoch, dass viele Maßnahmen stark von externen Faktoren abhängig sind, etwa Stromnetzen und Energiepreisen, die außerhalb der Steuerungsmöglichkeiten der Wohnungsunternehmen liegen.

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Andreas Schichel, Leiter(in) Pressestelle, Klingelhöferstr. 5, 10785 Berlin, Telefon: 030 824030

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