Kölner "Theater Der Keller" muss neue Chance bekommen - Privattheater sind wichtiger Teil der Theaterlandschaft
(Köln) - Das Kölner "Theater Der Keller" muss aus Sicht des Bühnenvereins auch in den nächsten Jahren finanziell von der Stadt Köln gefördert werden. Eine Streichung der bisherigen Konzeptionsförderung in Höhe von 170.000 Euro würde voraussichtlich das Aus für den Theaterbetrieb und die ihm angeschlossene Schule bedeuten. Die Schließung der traditionsreichen Bühne, die seit über 50 Jahren besteht, wäre für die Privattheaterszene ein herber Verlust.
"Privattheater sind ein wichtiger Bestandteil unserer Theaterlandschaft. Eine Stadt braucht für ein lebendiges Kulturleben Privattheater und freie Gruppen, nicht nur ein Stadttheater", so Rolf Bolwin, Direktor des Deutschen Bühnenvereins, heute in Köln. Natürlich müsse die Verteilung der öffentlichen Gelder regelmäßig auf den Prüfstand. Wer aber auf eine lange Tradition zurückblicken kann, dürfe auf einen längeren Atem der Stadt bei der Förderung setzen. Das gelte zumindest dann, wenn es einen Neuanfang mit neuem künstlerischem Konzept gibt, wie jetzt beim "Theater Der Keller". Das Theater verdiene also eine weitere Chance.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bühnenverein - Bundesverband deutscher Theater
Pressestelle
St.-Apern-Str. 17-21, 50667 Köln
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