Kollege Hund am 11. Juni: Jetzt anmelden und Hunde mit zur Arbeit bringen
(Bonn) - Am Aktionstag Kollege Hund werben der Deutsche Tierschutzbund und die Futtermarke Cesar für Vierbeiner als Begleiter im Arbeitsalltag. Unternehmen, die Hunde in ihren Räumlichkeiten zulassen, sind eingeladen, sich am Aktionstag am 11. Juni zu beteiligen, um Vorbild für andere Arbeitgeber zu sein. Eine Anmeldung ist auf www.tierschutzbund.de/kollege-hund möglich. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten ein Cesar-Überraschungspaket sowie eine Urkunde.
„Viele Hunde müssen über Stunden allein zuhause bleiben oder werden durch Hundesitter betreut, während ihre Halter arbeiten. Das möchten wir ändern und für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz werben. Wenn Betriebe die Mitnahme von Hunden ermöglichen, entlasten sie gleichzeitig die Tierheime, weil weniger Hunde aus Zeitmangel abgegeben werden und weil Tierheimhunde bessere Chancen auf Adoption haben“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
„Hundefreundliche Büros können für Tiere, Mitarbeitende und Arbeitgeber eine echte Bereicherung sein und zugleich die Attraktivität von Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte stärken. Dass das funktioniert, erleben wir seit über 25 Jahren in unseren eigenen Büros, in denen Hunde willkommen sind. Mit dem Aktionstag ‚Kollege Hund‘ möchten wir auch andere Arbeitgeber dafür gewinnen, ihre Türen für Hunde zu öffnen“, sagt Tomasz Pawlowski, Geschäftsführer von Mars Pet Nutrition Deutschland, das den Aktionstag mit seiner Marke Cesar mitorganisiert.
Viele Berufstätige sehen in der Betreuung ihres Hundes während der Arbeitszeit ein Problem. Ein Drittel der Menschen verzichtet aus Zeitgründen auf ein Haustier – zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Mars Petcare¹, dem Unternehmen hinter der Futtermarke Cesar. Der Aktionstag setzt hier an, weil er zeigt, dass sich Beruf und Hundehaltung durchaus gut miteinander verbinden lassen – mit nachweisbaren Vorteilen nicht nur für Hund und Halter: Studien belegen, dass Hunde im Büro das soziale Miteinander⁴ fördern können. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten gibt an, dass sich ihr Stressempfinden² verringert, wenn ein Hund anwesend ist. Zudem berichten viele Mitarbeitende³ , dass sie sich im Team stärker eingebunden fühlen, wenn gemeinsame Pausen und Gespräche entstehen. Diese Effekte treten jedoch nur ein, wenn Rücksicht auf alle Beteiligten genommen wird.
Klare Regeln für den Arbeitsalltag
Damit der Arbeitsalltag mit Hund erfolgreich ist, sollte der jeweilige Hund zur Mitnahme an den Arbeitsplatz geeignet sein und sich dort wohlfühlen. Ein Körbchen oder eine Decke an einem geschützten Platz und frisches Wasser müssen jederzeit bereitstehen. Halter sollten ihren Hund vor Arbeitsbeginn auslasten, damit er im Büro zur Ruhe kommt, und die Mittagspause ganz dem Hund widmen. Der Deutsche Tierschutzbund ermutigt Unternehmen, eine klare, offizielle Regelung einzuführen, die das Mitbringen von Hunden grundsätzlich ermöglicht. Eventuelle Allergien und Ängste bei anderen Mitarbeitenden müssen dabei ernst genommen werden. Eine Richtlinie für ein harmonisches Miteinander kann dabei beispielsweise eine Leinenpflicht für bestimmte Bereiche enthalten und gleichzeitig den Arbeits- und Infektionsschutz sichern.
Der Aktionstag „Kollege Hund“ findet seit nunmehr 19 Jahren statt und hat sich als Impuls für eine tiergerechte Arbeitskultur etabliert. Teilnehmende Unternehmen setzen ein Zeichen, weil sie aufzeigen, wie problemlos sich Hunde in der Regel in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Tierschutzbund e.V., In der Raste 10, 53129 Bonn, Telefon: 0228 604960
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

