Kombilohn durch Öffnungsklauseln flankieren
(Berlin) - Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: "Die Wende auf dem Arbeitsmarkt lässt weiter auf sich warten. Mit der Wiedereinführung von Kombilöhnen ist der anhaltende Rückgang sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze nicht zu stoppen. Neue Arbeitsplätze entstehen erst bei einer deutlichen Senkung der Lohnzusatzkosten.
Schon heute sind Niedriglohn und staatliche Zuschüsse kombinierbar. Dennoch haben alle bisher erprobten Kombilohn-Modelle nicht den gewünschten Beschäftigungseffekt gebracht. Das liegt vor allem daran, dass der Arbeitsmarkt noch immer überreguliert ist. Kombilöhne können nur dann zusätzliche Jobs schaffen, wenn sie durch tarifliche Öffnungsklauseln flankiert werden.
Die Bundesregierung will offenbar jetzt das Pferd vom Schwanz her aufzäumen. Sie sollte sich lieber auf Reformen konzentrieren, die zu einer nachhaltigen Reduzierung der Lohnzusatzkosten führen. Gleichzeitig müssen den Unternehmern betriebliche Bündnisse zur Lohnfindung erlaubt werden."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)
Eberhard Vogt, Referent, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin
Telefon: (030) 5332060, Telefax: (030) 53320650
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