Pressemitteilung | Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
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Konferenz zu den Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die MedTech-Branche: Innovationen sollen zügiger in den Markt kommen / Kassenwettbewerb um Versorgungsangebote

(Berlin) - Gesundheits- und Wirtschaftsministerium arbeiten verstärkt und gemeinsam daran, Innovationen der Medizintechnologie schneller in den Markt zu bekommen. "Zusammen mit dem Wirtschaftsministerium schauen wir auf die Prozesse, um Innovationshemmnisse abzubauen", sagte Franz Knieps vom Bundesgesundheitsministerium auf der MedInform-Konferenz zu den Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die MedTech-Branche am 26. Februar 2009 in Berlin. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. " Wir sind Marktführer in der Medizintechnologie in der Welt. Dann kann es nicht sein, dass innovative Produkte im Heimatmarkt nicht oder nur verzögert zum Einsatz kommen", sagte Knieps vor rund 70 Teilnehmern. Der Gesundheitsmarkt brauche Innovationen, denn "sie verbessern die Qualität und das Image, sind gut für den Patienten und müssen langfristig auch nicht teurer sein".

BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt begrüßte die innovationsfreundlichen Aussagen des Ministeriums und verwies auf positive Entwicklungen in den letzten Monaten. So seien im Hilfsmittelbereich Verbesserungen erreicht und die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Unternehmen erweitert worden. Verbesserungen habe es auch bei der Innovationsklausel im Krankenhausbereich gegeben. Auch die neu eingeführten so genannten MedTech-"Werkstattgespräche" gemeinsam mit dem Gesundheits-, Wirtschafts- und Forschungsministerium seien ein zielführender Ansatz, Innovationshürden aufzudecken und Lösungen zu erarbeiten. Klaus Böttcher von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) sieht für die Zukunft der Krankenkassen eine verstärkte Differenzierung über Versorgungsangebote. Als Beispiele für langfristige Programme mit individuellen Versorgungslösungen nannte Böttcher ein Screening-Programm bei Vorhofflimmern, Telemedizin bei Herzschwäche, sowie Versorgungsprogramme für Migräne oder Blasenschwäche.
Eine "Premiumkasse mit innovativen Versorgungsangeboten" benötige dabei immer auch eine gute Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Medizintechnologie.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) Manfred Beeres, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99

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