Krankenkassenbeiträge / SoVD fordert: Kosten gerecht verteilen | Präsident Adolf Bauer: "Arbeitgeber beteiligen"
(Berlin) - "Der Gesetzgeber muss eingreifen, um notfalls den heute prognostizierten Anstieg von Zusatzbeiträgen für die Versicherten zu dämpfen. Die aktuellen Zahlen zeigen erneut den dringenden Handlungsbedarf. Werden die Arbeitgeber nicht bald verpflichtet, die Kostenexplosion gemeinsam mit den Versicherten zu stemmen, so hat dies eine tiefgreifende Gerechtigkeitslücke zur Folge", sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.
Der SoVD fordert eine paritätische Finanzierung der Beitragssätze. Damit geht der Grundsatz einher, dass die Versicherten entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Beiträge zahlen. Zum 1. Januar 2015 wurde der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,6 Prozent festgesetzt. Während die Arbeitgeber vor den steigenden Kosten geschützt sind, müssen die Beschäftigten sowie die Rentnerinnen und Rentner sämtliche Kostensteigerungen über Zusatzbeiträge allein tragen.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Fax: (030) 726222-311
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